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Neue Führung

Neue Führung

Die Leute sind vernünftige Erwachsene in ihrem Privatleben, auf der Bank, in der Schule ihrer Kinder, in der Familie und unter Freunden – warum werden sie plötzlich am Arbeitsplatz wie Jugendliche behandelt?

Ricardo Semmler, CEO Semco

In Organisatinen mit hochentwickelten Kulturen und Strukturen sieht Führung ganz anders aus als in Behörden oder Konzernen. Die Führungsaufgabe fällt nicht weg. Jedenfalls vorerst nicht. Sie ändert sich: Es geht nicht mehr darum, Mitarbeiter anzuleiten und zu kontrollieren, sondern den Rahmen dafür zu geben, dass Selbstverantwortung und Selbstführung, Ganzheit und Sinnsuche gelebt werden können.

Selbstverantwortung:

Effektives Arbeiten, auch in großen Organisationen, mit einem System, das auf kollegialen Beziehungen basiert, ohne die Notwendigkeit von Hierarchie oder zeitaufwendigem Konsens.

Ganzheit:

Praktiken, die uns einladen, unsere innere Ganzheit zurückzugewinnen und alles, was wir sind, zur Arbeit zu bringen, anstatt mit einem engen „professionellen Selbst“  oder Ähnlichem zu arbeiten.

Sinnsuche:

Unternehmen als lebendige Organisationen, die einen eigenen Orientierungssinn haben. Anstatt zu versuchen, die Zukunft vorherzusagen und zu kontrollieren, sind die Mitglieder der Organisation eingeladen, zuzuhören und zu verstehen, was die Organisation werden will, welchen Zweck sie erfüllen will.

Führung ist Sprechen (auch Schreiben) und dazu passendes Handeln. Eines von beiden genügt nicht.

Insbesondere bei der Transformation von Organisationen ist sehr bewusste Führung notwendig. Dazu gehört:

Rahmen der Neuen Führung festlegen

Vertrauen in die Fähigkeiten der anderen

Dezentrale Verantwortung stabilisieren

Transparenz herstellen

Aufforderungen zentrale Entscheidungen zu treffen widerstehen

Wertschätzend Kommunizieren